Jeder Mensch, der Katzen liebt, wird nachvollziehen können, wie groß der Schmerz ist, wenn man eine heißgeliebte Katze, die mit einem durch Dick und Dünn gegangen ist, die einen bei Krankheit regelrecht gepflegt hat, verliert.
Da unser "Murmi" in der letzten Zeit häufiger krank war, haben mein Mann und ich uns schon seit ungefähr einem halben Jahr mit dem Gedanken beschäftigt: Was passiert, wenn "Caesar" stirbt?
Wir beide wollten dann sofort wieder Katzen haben, dann allerdings zwei, damit sie, da wir beide berufstätig sind, sich dann miteinander beschäftigen können. Auch sollte dann jeder von uns für eine Katze verantwortlich sein.
Also startete ich bereits am Abend des 07.06.2001 eine große Suchaktion im Internet und mailte verschiedene Züchter bei uns in der Nähe an, ob sie zwei kleine Katerchen abzugeben hätten. Die Resonanz war riesig. Ich hätte nicht gedacht, daß ich so viele verständnisvolle Mails bezüglich des Verlustes meines heißgeliebten "Caesars" erhalten würde. Leider erhielt ich auch viele Mails, daß die Züchter zur Zeit keine Katerchen abzugeben haben, oder ihr Nachwuchs noch zu jung war, denn die neuen Katerchen sollten schnellstmöglich her.
Am Samstag den 09.06.2001 hatten wir dann zwei Termine bei Züchtern, die noch Katzen abzugeben hatten. Beim ersten Termin stellte sich leider heraus, daß dort nur Katzen zu haben waren, auch sagten uns diese Katzen nicht direkt zu, obwohl die Katzen vorbildlich gehalten wurden.
Der zweite Termin führte uns in die tiefste Eifel zur "Crazy Castle Cattery". Dort gab es immerhin drei Katerchen, die wir uns mal ansehen wollten. Diese drei Katerchen entpuppten sich als zwei ganz schwarze und einen schwarz-weißen Kater (da ich nur Liebhaber bin, habe ich doch etwas Probleme mit den korrekten Farbbezeichnungen) im abgabefähigen Alter. Als ich die Zeichnung des schwarz-weißen Katerchen sah, wußte ich sofort, daß dieses Katerchen mit Namen Felix meinem Mann gehören würde. Beschrieben wurde er uns als sehr lebhaft und immer zu Streichen aufgelegt.
Nun zu mir, eigentlich hatte ich mich bei der Farbauswahl nicht festgelegt, doch einen kleinen schwarzen Teufel wollte ich eigentlich nicht haben. Da mir aber das Umfeld der Zucht sehr zusagte und die beiden kleinen schwarzen Katerchen einfach zu schön waren, mußte ich mich nun entscheiden. Welcher sollte es werden? Odin, der etwas vorsichtig schaute, oder Cyrill, der nach einigem Zappeln akzeptierte, was man von ihm wollte.
Ich habe mich für Cyrill entschieden und so kamen wir zu unseren neuen reinen Maine Coon Katerchen.
die ersten Fotos: >>Nun sind unsere zwei "Rabauken" bereits fünf Monate alt und man kann ihnen beim Wachsen zusehen.
Cyrill wiegt bereits 4 kg und Ströppi (Felix) 3,6 kg.
Frauchen und Herrchen sind sehr gespannt, wie das nun weitergeht, denn bereits jetzt fressen sie uns schon fast die Haare vom Kopf.
Aber wir haben es ja nicht anders gewollt.
die nächsten Fotos: >>
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